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Mit Achtsamkeit

Kinder erleben Trauer anders als Erwachsene. Mal ziehen sie sich zurück, mal reagieren Sie mit Wut oder wirken scheinbar fröhlich und unberührt. Das beschreibt die sogenannte „Pfützentrauer“ ganz gut. Wichtig ist, ihnen einen geschützten Rahmen zu bieten, in dem sie ihre Gefühle frei zeigen können – ohne Druck und Bewertung, mit viel Halt und Verständnis.
Seien Sie als stabile Bezugsperson für Ihr Kind da, hören Sie zu und nehmen Sie seine Gefühle ernst. Und wenn es doch zu viel wird? Professionelle Hilfe, z. B. in Form eines Kindertherapeuten kann entlasten. Scheuen Sie sich nicht, diese anzunehmen.

Kindern beistehen

Wie Sie Kinder liebevoll in der Trauer begleiten können:

  • Geben Sie ehrliche, altersgerechte Informationen über den Verlust
  • Vermeiden Sie verwirrende Metaphern wie „schlafen“
  • Bauen Sie gemeinsame Rituale ein: Kerzen anzünden, einen Erinnerungsort gestalten
  • Lassen Sie Ihr Kind seine Gefühle spielerisch ausdrücken, z. B. durch Malen oder Musizieren
  • Zeigen Sie auch Ihre eigene Trauer, ohne das Kind zu überfordern
  • Haben Sie Geduld, auch Rückschritte sind normal und brauchen Zeit
  • Nutzen Sie das vertraute Netzwerk aus Schule, Freunden und Familie als Rückhalt
  • Lesen Sie Ihrem Kind aus einem geeigneten Buch zum Thema Trauer vor

Unser Video zum Thema

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Dein Buch fürs Abschied Nehmen, Vermissen und Erinnern

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Ratgeber für Kinder und Jugendliche

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KINDER UND TOD

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Tita Kern, Florian Rauch, Nicole Rinde

WIE KINDER TRAUERN

Ein Buch zum Verstehen und Begleiten